Vierter Expeditionstag: Ideen für den Rosenbergplatz

Beim 4. Expeditionstermin haben sich die Teilnehmer/innen vorgenommen, Ideen für den Platz vor der Ladenzeile an der Rosenbergstraße zu sammeln. Unter einem Pavillon auf dem Platz wurden Tische aufgestellt und Pläne ausgebreitet. Auf einer Pinnwand wurden Ideen gesammelt.
Die wichtigsten sind:

  • die Einfassung der Hochbeete aus Beton soll verschwinden, die dort stehenden Bäume sollen allerdings erhalten bleiben und neue kleinere Einfassungen bekommen
  • für zukünftige Feste soll es eine kleine Bühne geben
  • Marktstände sollen einmal in der Woche auf dem Platz ihre Waren anbieten
  • für die Läden (Café und Pizzeria) soll es die Möglichkeit geben, auch eine Außengastronomie zu betreiben
  • es soll (wie früher schonmal) ein Schachbrett mit großen Figuren geben
  • die Türen des Bücherschrankes sollten so gestaltet werden, dass man sieht, dass es hier Bücher gibt
  • für kleinere Kinder soll es einen Spielbereich geben, für die Größeren könnten an der Wand des Supermarktes Klettermöglichkeiten geschaffen werden, auch einen „Rosenberger Strand“ kann man sich gut vorstellen.
  • Paketstation (DHL)
  • Das Grün, das die Sicht versperrt wegnehmen oder kürzen (Flächen mit Büschen und Sträuchern anders gestalten)
  • Schaffung einer WC-Anlage
  • Parkplätze anders organisieren, um Flächen für Aufenthalt und grün zu gewinnen
  • Bessere Beleuchtung

Schließlich soll der Platz einen eigenen Namen bekommen. Die Vorschläge werden in die Diskussion um die Neugestaltung des Platzes bei den städtischen Stellen eingebracht.

Der nächste Termin der Expedition am Samstag, den 30. Juni, wird der letzte in dieser Reihe sein. Alle Teilnehmer/-innen sind aufgerufen, dann aus den Ergebnissen der Expedition kleine eigene Projekte zu entwickeln, die dann verfolgt werden können.

Erster Tag der Expedition

Am Samstag, den 14.04.2018 fand die erste „Expedition Rosenberg“ statt.
Neben „alteingesessenen“ Rosenbergern, die bereits 50 Jahre im Quartier leben, nahmen auch Bewohner teil, die erst kurze Zeit am Rosenberg wohnen und auch interessierte Bürger aus anderen Stadtteilen.

Nach der Einstiegsrunde, in der die Wünsche und Erwartungen der Teilnehmenden besprochen wurden, gab es eine Präsentation historischer Fotos vom Rosenberg, welche zu einer regen Diskussion führte.
Es wurde geraten und ausgetauscht, welche Straßen / Häuser auf den Fotos zu sehen sind und wie es dort heute aussieht.
Diese wurden auf einer Karte markiert und im Anschluss bei einem gemeinsamen Stadtteilrundgang aufgesucht.

Offen blieb die Frage, wo sich der Grundstein für den Rosenberg befindet. Die Recherche hierzu soll im weiteren Verlauf der Expedition angegangen werden.

Den Abschluss des spannenden Vormittags bildete der Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen, zu denen die Teilnehmenden auch noch einige Themenwünsche  einbrachten.
Hierzu zählten Fragen zu weiteren Planungen in der Stadtentwicklung im Bochumer Norden und insbesondere dem Rosenberg, wie z.B. der Frage nach dem Lärmschutz an der A 43, dem Stand der Planungen zum Schulgelände, aber auch der Wunsch, sich weiter mit dem Thema Begegnung und Stärkung des Miteinanders zu beschäftigen.

WAZ-Bochum vom 12.04.2018

WAZ-Bochum vom 16.04.2018