5. Expeditionstag – Ausblick

Der 5. und letzte Expeditionstag am Samstag, den 30.06.2018 stand unter dem Aspekt des Ausblicks und Verabredungen für weitere Folgeprojekte.
Nach einer Rückschau auf die während der Expedition gewonnen Eindrücke und Ergebnisse, ging es an die Auswahl der Themen, die die Teilnehmenden weiter verfolgen und aktiv „angehen“ möchten.

Neben dem „großen“ Thema der Umgestaltung des Vorplatzes an der Ladenzeile, wurde während der Expedition auch immer wieder das Thema Sauberkeit auf den Wegen und Freiflächen genannt.
Hierzu wurde nun konkret festgehalten, dies im Rahmen einer gemeinsamen Putzaktion unter dem Motto „Rosenbergs Sauberkeit in Deiner Hand“ anzugehen. Zur weiteren Planung wird es in Kürze erste Absprachen zur Konkretisierung geben, so dass diese Aktion noch im Herbst stattfinden soll.

Die während der Expedition stattgefundenen Rundgänge durchs Quartier haben bei den Teilnehmenden den Wunsch hervorgerufen, diese gerne fortzusetzen und Mitstreiter zu aktivieren.
Angedacht wurden auch weitere Aktionen auf dem Vorplatz, wie z.B. das demnächst stattfindende Singen im Quartier oder auch eine „lange Frühstückstafel“, um den Platz noch stärker als Kommunikationsort in den Fokus zu rücken.
Die Ideen und Verabredungen sollen nach den Sommerferien weitergedacht und umgesetzt werden.

 

Dritter Expeditionstag

Der 3. Expeditionstag am Samstag, den 16.06.2018 widmete sich den „besonderen Orten“ im Rosenberg.
Nach einem kurzen Rückblick auf die ersten beiden Expeditionstermine folgte direkt die Sammlung der Orte, die für die Teilnehmenden besonders sind und die sie mit positiven Erinnerungen und Erlebtem verbinden.

Nach Absprache der Route ging es dann ins Quartier und es wurde deutlich, dass nicht nur die Teilnehmenden, die den Ort vorstellten, eine Geschichte dazu erzählen konnten, sondern auch noch einige Anekdoten der Anderen hinzukamen.
Viele „besondere Orte“ waren verknüpft mit schönen Erinnerungen aus der eigenen Biographie. Es gab aber auch mit dem Mehrgenerationenhaus einen neuen besonderen Ort, der erst in der jüngeren Vergangenheit entstanden ist und für 2 Teilnehmende zum Lebensmittelpunkt geworden ist.

Besonders deutlich wurde beim Rundgang, dass der Rosenberg über breit verzweigte Fußwegeverbindungen verfügt, die eine echte Qualität darstellen und in der Außenwirkung viel stärker positiv hervorgehoben werden sollten.

Am Ende des Expeditionstages waren sich alle einig, den Rosenberg einmal „mit anderen Augen“ wahrzunehmen, kann das Selbstverständliche zu etwas Besonderem machen.

Besondere Orte im Quartier

Das nächste Treffen der Expedition am 16. Juni 2018 widmet sich den „besonderen Orten“ im Rosenberg.

Wir wollen gemeinsam mit den „Augen der Anderen“ auf die Orte schauen, die ihnen wichtig, für sie besonders und zu denen es vielleicht auch eine Geschichte zu erzählen gibt.

Wir werden uns diese Orte im Rahmen eines Rundgangs anschauen, hierzu eine Art Stadtplan anlegen und auch mögliche Ideen für die Stadtentwicklung aufzeigen.

Wir freuen uns auf zahlreiche spannende Orte, die es zu entdecken gibt…

Ankündigung

Heute möchten wir noch einmal daran erinnern, dass am Mittwoch, 06. Juni 2018 die Filmvorführung des Dokumentarfilms „Das Gegenteil von Grau“ mit anschließender Diskussion stattfindet.
Der Filmabend startet um 19.00 Uhr im Quartierstreff „Rosenberg initiativ“ (ehemalige Gaststätte „Kastanie“) Schleipweg 18 in Bochum.
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf einen spannenden Abend!

Quartiersmanagement Rosenberg

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Quartiersmanagement Rosenberg 51.502011, 7.271077 Expeditionsgruppe vor dem Büro von \"Rosenberg initiativ\"

Zweiter Expeditionstag

Der 2. Expeditionstag am Samstag, den 05.05.2018 ergänzte zunächst den ersten Veranstaltungstag mit einem Rückblick zur Einordnung des Rosenbergs in den Städtebau der Nachkriegszeit. Die Präsentation veranschaulichte aus städtebaulicher Sicht, dass der Rosenberg zur damaligen Zeit ein sehr modernes und zukunftsorientiertes Siedlungsgebiet war.

Die an der Expedition teilnehmenden „Ur-Rosenberger“ beschrieben, dass die Integration in die umliegenden „gewachsenen“ Stadtteile anfänglich noch schwierig war. Es musste zu Beginn eine komplett neue Infrastruktur und eine Identifikation mit der neuen Heimat geschaffen werden. Dies hat aber auch dazu geführt, dass sich starke Gemeinschaften am Rosenberg gebildet haben, die zum Teil bis heute bestehen.

In der Expedition ging es dann mit dem „Blick nach vorn“ weiter, der zunächst auch mit einem Input zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung im Bochumer Norden begann.

Die geladenen Gäste, Bezirksbürgermeister Heinrich Donner und der Vorsitzende des Ausschuss für Strukturentwicklung, Dr. Peter Reinirkens, stellten sich im Anschluss den Fragen der Expeditionsteilnehmenden.

Dazu gehörten sowohl der Planungsstand des Ausbau der A 43 und das Verfahren zum Umbau des Schulzentrums Gerthe, als auch Fragen zur geplanten Mobilitätsstation / Kirmesplatz und der allgemeinen Versorgungsstruktur Nord.

Noch intensiver wurde die Diskussion, als es gezielt um Fragen rund um den Rosenberg ging. Es wurde deutlich, dass den Teilnehmenden insbesondere die Umgestaltung des Vorplatzes vor der Ladenzeile ein wichtiges Anliegen ist, um dort die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Eine Verbesserung der Infrastruktur, Angebote für Jugendliche und der Pflegezustand / Sauberkeit auf öffentlichen Wegen und Plätzen sind für die Teilnehmenden weitere wichtige Themen.

Der Rosenberg hat aber auch viele Stärken , wie z.B. Freiflächen, viel Grün und verfügt nach Erzählungen der Expeditionsteilnehmer über reichlich Lieblingsorte.

Ideen zur „Stärkung der Stärken des Rosenbergs“ wollen wir am nächsten Expeditionstag weiterdenken und dabei auch die besonderen Orte der Teilnehmenden aufsuchen, um den Rosenberg dann einmal „mit den Augen der anderen zu sehen“.